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Hebelzertifikate

Unternehmen – Online Finanzlexikon

Begriffe aus der Wirtschaft, den Finanzmärkten und Versicherungen

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Hebelzertifikate

Hebelzertifikate bewegen sich wie der Basiswert. Steigt der zugrundeliegende Basiswert um einen Punkt, klettert auch das Hebelzertifikat (unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses z.B. 1 zu 100, um einen Cent). Der Hebel dieser Produkte kommt daher, daß der Kapitaleinsatz geringer ist als beim direkten Erwerb des Basisinstruments. (z.B. ist ein Turbozertifikat auf einen Index ist mit einer Basis von 500 Punkten und einem Bezugsverhältnis von 1 zu 100 ausgestattet. Bei einem Indexstand von 1.200 Zählern ergibt sich für das Zertifikat ein Preis von 7,00 EUR [(1.200 – 500):100]. Steigt der Index um 30 Prozent auf 1.560 Zähler, legt das Zertifikat auf 10,60 Euro [(1.560 – 500):100] zu. Diess entspricht einem Zuwachs von 51,4 Prozent. Mit abnehmender Laufzeit nimmt auch das Aufgeld kontinuierlich ab. Am Laufzeitende wird die Differenz zwischen Basispreis und aktuellem Kurs des Basiswerts (also der innere Wert), falls er positiv ist, ausgezahlt. Es kann auch zu einer vorzeitigen Glattstellung des Zertifikates kommen, wenn durch stark fallende Kurse ein vorher festgelegtes Niveau unterschritten wird (Stopp-Loss oder Knock-out). Bei Erreichen werden dann entweder 0,001 EUR oder der Restwert zurückgezahlt. Anders als bei Futures ist das Verlustrisiko auf den Kapitaleinsatz beschränkt. Es gibt also keine Nachschusspflicht.

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