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JPM Global Income Conservative Fund: Auf dem Weg zum Klassiker

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(boerse-online) - Vor einem Jahr stellten wir in Euro fondsxpress den JP Morgan Global Income Conservative Fund vor. Er überzeugt bislang und zieht immer mehr Anleger in seinen Bann. Von Jörn Kränicke

Income Fonds, also Produkte mit hohen regelmäßigen Ausschüttungen, bleiben nach wie vor gefragt. Denn in absehbarer Zeit werden die Anleihemärkte kaum auf ein normales Zinsniveau zurückkommen. Daher entschied sich JP Morgan A.M. im vergangenen Jahr, ihrem inzwischen rund 22 Milliarden Euro schweren Flaggschifffonds, dem JPM Global Income Fonds, eine konservativere Variante an die Seite zu stellen. Der vor gut einem Jahr aufgelegte Fonds ist mit seinen 300 Millionen Euro Volumen natürlich gegen den großen Bruder noch ein Zwerg. Allerdings hat der Fonds im vergangenen Monat rund 100 Millionen Euro eingesammelt. Das Interesse steigt also spürbar. Grund dürfte die solide Entwicklung sein. Seit Auflage Anfang Oktober hat der Fonds um 3,8 Prozent zugelegt. Angesichts einer Aktienquote von etwa 15 Prozent ist dies ordentlich. Somit erfüllt der Global Income Conservative Fund seine Funktion als Alternative zu den immer noch zinslosen Tagesgeldkonten oder Sparbriefen. Damit die angesprochenen konservativen Anleger, die noch nicht viel Kapitalmarkterfahrung haben, nicht allzu viel schlaflose Nächte fürchten müssen, ist der Fonds recht defensiv gestrickt. Manager Michael Schoenhaut investiert in seiner neutralen Allokation zu 55 Prozent in globale Anleihen (Global Income Fund: 25 Prozent), 30 Prozent in Hochzinsanleihen (Global Income Fund: 40 Prozent) und 15 Prozent in globale Aktien (Global Income Fund: 35 Prozent). Auch bei der konservativen Variante steht die Erzielung von regelmäßigen Ausschüttungen (wahlweise vierteljährlich oder jährlich) im Vordergrund. Sie dürften sich in der Regel im Bereich von zwei bis drei Prozent bewegen. Manager Schoenhaut setzt auf ein breit diversifiziertes Portfolio aus zehn Anlageklassen. Er investiert dabei in weit über 1000 Aktien und Anleihen. Die regelmäßigen Ausschüttungen werden ermöglicht durch Investitionen in dividendenstarke Aktien oder Anleihen von Firmen und Staaten. Auch andere Wertpapiere wie Immobilienaktien oder hypothekenbesicherte Anleihen werden beigemischt.

Bislang gibt es am JPM Global Income Conservative Fund nichts auszusetzen.

Quelle:
fondsweb.de

Candriam Equities Europe Innovation: Innovation plus Qualität

fondsweb.de - Candriam Equities Europe Innovation: Innovation plus Qualität

(boerse-online) - Koen Popleu setzt beim Candriam Equities Europe Innovation auf innovative Unternehmen, die mehr als IT oder Robotics abdecken. Von Ralf Ferken

Fondsmanager

Koen Popleu kam im Jahr 2004 zu Candriam und arbeitet seit dem Jahr 2013 als stellvertretender Leiter des fundamentalen Aktienteams. Zudem managt er den Candriam Equities Europe Innovation und fungiert als Analyst für Industriewerte. Seine Karriere begann der Belgier im Jahr 1999 bei KBC Asset Management. Zuvor schloss er in Belgien ein Studium als Wirtschaftsingenieur ab.

Strategie

Beim Candriam Equities Europe Innovation investiert Popleu in innovative Unternehmen, die zudem ein starkes finanzielles Profil aufweisen, wie etwa klare und nachhaltige Wettbewerbsvorteile, ein gutes Management sowie ein starkes zugrunde liegendes Marktwachstum. Innovationen können zum Beispiel Zutaten sein, die das Essen gesünder machen, oder Kunststoffe, die Stahl als Rohstoff ersetzen. Ebenso geht es um Roboter, damit Unternehmen effizienter produzieren können, oder um digitales Marketing, damit Unternehmen ihr Kundenziel genauer erreichen. Die Logik dahinter ist simpel: Unternehmen, die hohe Beträge in Forschung und Entwicklung investieren, verzeichnen häufig überdurchschnittlich steigende Aktienkurse. Popleu muss bei den Unternehmen gleichwohl die Spreu vom Weizen trennen und die jeweiligen Innovationen in messbare Größen überführen. "Wir mögen deshalb Innovationen, die sich in höheren Umsätzen und einer gesteigerten Profitabilität widerspiegeln", sagt er. Insgesamt sucht Popleu daher wachstumsstarke Qualitätsaktien, deren Wachstum von Innovationen angetrieben wird. Im Idealfall setzt er daher auf strukturelle Trends, die sich unabhängig vom Verlauf der Konjunktur entwickeln.

Portfolio

Popleu hält im Portfolio rund 45 Einzelwerte aus dem Large- und Mid-Cap-Bereich, an denen er möglichst lange festhalten möchte. Zu seinen größten Einzelwerten, die er jeweils mit circa drei Prozent gewichtet, zählen unter anderem Assa Abloy, ASML, Dürr, Givaudan, Infineon und Symrise. Sektoral stammen die meisten Anlageideen aus den Bereichen Verbrauchsgüter (24 %), Gesundheit (19 %), Industrie (17 %), Materialien (16 %) und IT (14 %). Die Sektoren Energie, Finanzwerte, Telekom und Versorger meidet Popleu dagegen, weil Größen- und Kostenvorteile dort wichtiger seien als Innovationen.

Rendite-Risiko-Profil

In den vergangenen fünf Jahren entwickelte sich der Candriam Equities Europe Innovation besser als der MSCI Europe Index, schwankte dafür aber etwas stärker. Insgesamt bewertet Euro fondxspress sein Rendite-Risiko-Profil mit FondsNote 1.

Fazit

Spannender Ansatz, den Anleger im Auge behalten sollten.

Quelle:
fondsweb.de

Source STOXX Japan Exporters UCITS ETF: Japans Exportstärke

fondsweb.de - Source STOXX Japan Exporters UCITS ETF: Japans Exportstärke

(boerse-online) - Japans Export boomt so stark wie seit Jahren nicht mehr. Ein Faktor dafür ist die robuste Weltkonjunktur. Zudem sind japanische Aktien günstig bewertet. Daher lohnen sie doppelt. Von Jörn Kränicke

Japans Exportwirtschaft boomt. Im September stieg sie gegenüber dem Vorjahr um 14,9 Prozent, im August waren es sogar 18,1 - der stärkste Anstieg seit fast vier Jahren. Das ist gut für Japan, denn aufgrund der alternden Gesellschaft kann die Wirtschaft in erster Linie nur durch den Export wachsen. Aber nun kommen laut Ceìdric Spahr, Aktienstratege bei J. Safra Sarasin, weitere positive Faktoren hinzu, die für Japan sprechen. "Das wahrscheinliche Ende einer jahrzehntelangen Bilanzrezession ebnet den Weg für eine strukturelle Aufhellung der Wachstumsaussichten in Japan." Zudem beschleunigt sich laut dem Experten der private Konsum, da sich die Arbeitsmarktbedingungen verbessern.

Die Investitionen stiegen aufgrund des stärkeren globalen Wachstums. Daher sollen die japanischen Unternehmensgewinne im Schnitt um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Grund: "Die japanischen Unternehmensgewinne weisen einen hohen operativen Hebeleffekt auf. Ihre Gewinnsituation reagiert aufgrund eines hohen Fixkostenanteils überproportional stark auf eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums", sagt Spahr. Und die Exportfirmen profitieren vom relativ schwachen Yen. Überdies lassen sich viele der exportstarken Unternehmen aus der globalen Landschaft kaum wegdenken. Sie sind in vielen Sparten weiterhin Marktführer und erreichen in manchen Bereichen, etwa bei Industrierobotern oder Kopierern, einen Weltmarktanteil von über 90 Prozent. Und auch Toyota liefert sich mit VW ein enges Rennen um die Weltmarktspitze, ist aber deutlich profitabler.

Titel, die im Stoxx Japan International Exposure gelistet sind, müssen 50 Prozent ihrer Umsätze im Ausland erzielen. Sollte der Anteil unter 40 Prozent sinken, werden die Titel automatisch aus dem Index geworfen. 158 Titel haben es aktuell in den Index geschafft. Zu den am höchsten gewichteten Werten gehören Toyota, Honda oder auch Fanuc.

Ein interessanter ETF für Japan-Fans.

Quelle:
fondsweb.de

Ethna-Aktiv (A): Warnschuss für den Ethna-Fonds

fondsweb.de - Ethna-Aktiv (A): Warnschuss für den Ethna-Fonds

(boerse-online) - Die Ratingagentur Morningstar hat dem Ethna-Aktiv das qualitative Rating entzogen. Ein Warnschuss, denn die Performance lief den Erwartungen der Anleger zuletzt deutlich hinterher, was auch Euro-FondsNote 4 signalisiert. Jetzt hat das Management Maßnahmen beschlossen, um den milliarden-schweren Mischfonds wieder auf Spur zu bringen. Von Ronny Kohl

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Per 15. September 2017 stellten die Fonds-Analysten der Rating-Gesellschaft Morningstar die Bewertung des Ethna-Aktiv ein und entzogen dem vormaligen Vorzeigefonds des Hauses Ethenea das qualitative Rating. Als Begründung gaben die Experten an, dass sie bezweifeln, dass die vergangenen Ergebnisse "angesichts des hohen Fondsvolumens und der Veränderungen im Team und im Investmentansatz ohne weiteres wiederholbar sind".

Die Kritik von Morningstar ist hart - für die Leser von Börse online indes nicht unerwartet. Aufgrund des zuletzt schwachen Abschneidens des Fonds relativ zu seinen Konkurrenten sowie zu dem für ihn relevanten Marktsegment war der Ethna-Aktiv zuletzt nur noch mit Euro-FondsNote 4 bewertet. Ein klarer Hinweis für eine unterdurchschnittliche Managementleistung. Die Performancezahlen machen das deutlich: Seit Auflegung im Februar 2002 weist die ausschüttende Version des Ethna-Aktiv (A) einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von brutto 6,56 Prozent aus (per 30.09.2017). In den vergangenen fünf Jahren legte er demgegenüber kumuliert um 14,89 Prozent zu - im Durchschnitt der letzten fünf Jahre also nur 2,81 Prozent. Insbesondere das Jahr 2015 sowie auch die ersten Wochen in 2016 waren von Anlageverlusten gekennzeichnet.

Da die erlittenen Wertverluste im Widerspruch zu der erklärten Anlagestrategie stehen, das Kapital der Anleger zu sichern, haben diese bereits auf ihre Art reagiert - und im großen Stil verkauft. Während das kumulierte Fondsvermögen aller Anteilsklassen des Ethna-Aktiv Ende 2015 noch stolze 11,7 Milliarden Euro betrug, war dieses bis Ende 2016 auf 7,3 Milliarden abgeschmolzen. Per Ende September 2017 zählte Ethenea gar noch 6,17 Milliarden Euro.

Inzwischen hat Fondsanbieter Ethenea auf die Aktion von Morningstar reagiert und eine Neuausrichtung der Anlagestrategie verkündet. So soll die taktische von der strategischen Komponente des Anlagemanagements künftig stärker getrennt werden. Außerdem wolle man zusätzliche Instrumente zur Absicherung einsetzen, "um flexibler reagieren zu können", wie Ethenea-Geschäftsführer Thomas Herbert betont. Hintergrund ist, dass die Fondsmanager einerseits 2015 hohe Verluste einfuhren und dann Anfang 2016 zum falschen Zeitpunkt aus dem Markt ausgestiegen sind. In Befürchtung eines Crashs und um den Fonds vor weiteren Verlusten zu schützen, sei man ausgestiegen - und habe dadurch die einsetzende Kurserholung verpasst. Derartige (Fehl-)Entwicklungen sollen nach Herberts Vorstellungen künftig möglichst vermieden werden.

Weitere Kritikpunkte von Morningstar lauten, dass die neuen Mitglieder im Management-Team nicht an die Erfolge der Fondsgründer Luca Pesarini und Arnoldo Valsangiacomo anknüpfen könnten und die Fondsgebühren zu hoch seien. Tatsächlich befindet sich der Fonds mit laufenden jährlichen Kosten in Höhe von 1,83 Prozent im oberen Bereich der Konkurrenz. Zumal zusätzlich noch ein Erfolgshonorar in Höhe von bis zu 20 Prozent auf den Teil der Jahreserträge anfällt, der über 5,0 Prozent hinausgeht. 2015 und 2016 ist bezeichnenderweise kein Erfolgshonorar angefallen, aber 2014 schlug es mit insgesamt 56 Millionen Euro zu Buche, zusätzlich zu einer Verwaltungsvergütung von 122 Millionen Euro (bei einem Fondsvermögen von 9,2 Milliarden Euro per 31.12.2014). 2016 wiederum belastete Ethenea den Ethna-Aktiv mit einer Verwaltungsvergütung in Höhe von rund 148 Millionen Euro, bei einem Fondsvermögen per Jahresende von 7,3 Milliarden Euro.

Gezieltes Management und breite Diversifizierung halten Volatilität niedrig

Die Verantwortlichen des Ethna-Aktiv dürften somit alle Hände voll zu tun haben, den einstigen Vorzeigefonds wieder auf Spur zu bringen und - wichtiger noch - das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Eine Gebührensenkung wäre das eine, vorzeigbare Anlageerfolge das andere. Dabei stehen dem aktiv gemanagten Mischfonds im Prinzip viele Möglichkeiten offen. Schließlich dürfen die Manager sowohl in Anleihen und Geldmarktinstrumente als auch bis zu 49 Prozent des Fondsvermögens in Aktien investieren. Dabei sollen einerseits die aktuelle Situation an den Finanzmärkten und andererseits auch künftige Entwicklungen berücksichtigt werden. Nach eigenem Bekunden verfolgen die Manager eine "flexible und ausgewogene Anlagestrategie", die auf Anleger zugeschnitten ist, für die Stabilität, Werterhalt und Liquidität des Fondsvermögens von Relevanz sind "und die außerdem einen angemessenen Wertzuwachs erzielen möchten".

Um dies zu erreichen, erstellen die Fondsmanager fortlaufend Marktanalysen und Prognosen, auf deren Basis sie zeitnah ihre Anlageentscheidungen anpassen können. Ausgangspunkt des Entscheidungsprozesses ist wiederum "eine systematische makroökonomische Top-Down-Analyse". Diesem Ansatz liegen nicht einzelne und unternehmensspezifische Daten zugrunde, wie die Ethenea-Macher betonen, sondern volkswirtschaftliche und politische Faktoren - "insbesondere das Wirtschaftswachstum, die Inflation oder die Funktionalität der Transaktionsmechanismen". Darauf aufbauend definieren die Portfoliomanager die gewünschte Allokation für die einzelnen Anlageklassen.

Eine besondere Rolle beim Fondsmanagement kommt der Volatilität zu. "Bei Ethenea sind wir der Ansicht, dass die reine Volatilität einer Anlage dem Investor keine zusätzliche Rendite, sondern nur mehr Unsicherheit bringt", lautet eine Maxime. "Was haben wir davon, wenn ein Anleger sein Geld halbiert, dann wieder verdoppelt und in der Zwischenzeit durch die Hölle gegangen ist?", so die rhetorische Frage. Empirische Untersuchungen würden zeigen, dass Renditen von Investments mit niedriger Volatilität über einen längeren Zeitraum hinweg nicht zwingend unter den Erträgen solcher mit hoher Volatilität liegen müssen. Diese Anomalie, die dem traditionell angenommenen Verhältnis von Rendite und Risiko widerspreche, sei keineswegs neu. "Ein guter Grund also, um sich intensiv mit der Kontrolle der Volatilität zu beschäftigen, die erheblich durch die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen beeinflusst wird."

Und wie halten die Fondsmanager die Volatilität niedrig? "Dieses Ziel erreichen wir unter anderem durch gezieltes Management der verschiedenen Risiken sowie durch eine breite Diversifizierung des Portfolios auf unterschiedliche Anlageklassen." In den vergangenen 12 Monaten lag die annualisierte Volatilität dementsprechend bei niedrigen 2,73 Prozent - und somit ganz klar im Plan. Und die Performance?

Hinsichtlich des weiteren Ausblicks zeigt sich das Ethenea-Management hier durchaus positiv. Abgesehen von vereinzelten Eintrübungen würden die jüngsten Konjunkturdaten einen recht günstigen Konjunkturausblick erwarten lassen. Die Normalisierung der geldpolitischen Maßnahmen wird wiederum sehr zögerlich erwartet, sodass die Zinsen nicht "ungeordnet" ansteigen sollten. Das Auslaufen der derzeitigen geldpolitischen Lockerung in Form von Anleihekäufen sehen die Ethenea-Analysten erst im Sommer/Herbst 2018, den Zeitpunkt für erste Zinsanhebungen entsprechend später. Gleichwohl seien unerwartete Ereignisse niemals auszuschließen und auch das Ende des derzeitigen Börsenbooms werde irgendwann einsetzen. Um darauf vorbereitet zu sein, verfolgt das Ethna-Team täglich die entsprechenden Konjunkturdaten.

Den Ethna-Aktiv gibt es als ausschüttende (A; ISIN: LU0136412771) und als thesaurierende Variante (T; ISIN: LU0431139764) sowie in weiteren Variationen und verschiedenen Währungen. Der Fonds wird mit einem maximalen Ausgabeaufschlag von 3,0 Prozent angeboten. Die laufenden jährlichen Kosten liegen bei 1,83 Prozent. Zudem wird ein Erfolgshonorar von bis zu 20 Prozent des Jahresertrags erhoben, der über 5,0 Prozent hinausgeht (sofern vorherige Wertminderungen ausgeglichen wurden = High Water Mark). Ursprünglich war der Ethna-Aktiv auf europäische Investments konzentriert, doch seit Anfang 2015 ist diese Beschränkung entfallen und das frühere "E" aus dem Fondsnamen gestrichen.

Quelle:
fondsweb.de

Oddo Active Micro Companies: Oddo ist überzeugt von Micro Caps

fondsweb.de - Oddo Active Micro Companies: Oddo ist überzeugt von Micro Caps

(boerse-online) - Die Wertentwicklung von Micro Caps war in den vergangenen fünf Jahren um 60 Prozent höher als die der europäischen Large Caps. Der neue Oddo Fonds will ähnlich gut performen. Von Jörn Kränicke

Bislang konnte man Micro Cap Fonds mit der Lupe suchen. Das Angebot ist sehr überschaubar. Denn Mirco Caps bieten extrem gute Chancen. Doch jeder Anleger, der schon einmal selbst in einzelne Titel investiert hat, weiß, dass die Risiken bei einzelnen Unternehmen groß sein können. Daher ergibt in diesem Segment eine Fondslösung besonders viel Sinn. Manager Guillaume Chieusse investiert beim Oddo Active Micro Companies in sogenannte "Hidden Champions" und auch potenzielle Kandidaten für M&A-Aktivitäten aus Deutschland, Frankreich und den anderen europäischen Ländern.

Mit rund 850 Titeln ist sein Universum dabei groß. Infrage komme für ihn alle Titel mit einer Marktkapitalisierung zwischen 75 und 750 Millionen Euro. In den Fonds schaffen es aus einer Watchlist von 100 bis 150 Titeln 50 bis 60. Dabei wird kein Wert höher als mit 2,5 Prozent gewichtet. Bei der Auswahl der Titel setzt der Manager bei seinem GARP-Ansatz vor allem auf folgende fünf Punkte eine besondere Rolle: Er will in seinem Fonds nur Titel haben, die ein besseres Wachstumsprofil als der Markt haben, gleichzeitig aber angemessen bewertet sind. Überdies müssen sie attraktive Fundamentaldaten aufweisen und als potenzielle Übernahmeziele in Betracht kommen. Bei der Portfoliokonstruktion spielt auch eine Momentumanalyse eine große Rolle.

Denn Chieusse sieht sich nicht unbedingt als ein Manager, der jahrelang an den Titeln festhält. Seine Prognosen beziehen sich in der Regel auf die kommenden zwölf Monate. Allerdings bewertet das Managementteam jeden Monat alle Aktien von neuem, um festzustellen, ob ihre Annahmen noch zutreffen. Wie schon fast bei französischen Fondsgesellschaften üblich, dominieren auch beim Oddo Micro Cap Fonds Heimatfirmen. Sie machen knapp 25 Prozent aus. Danach folgen deutsche Werte mit gut 20 und UK-Titel mit 14 sowie Schweden mit 13 Prozent. Titel die Chieusse für den Fonds selektiert hat, sind etwa Servizitalia, Next15, Pantaflix oder Revenio.

Micro Caps sind zuletzt gut gelaufen. Langfristig sind sie sehr aussichtsreich. Kurzfristig können sie stets sehr volatil sein. Daher nur dosiert einsetzen.

Quelle:
fondsweb.de

Rentenfonds: "Der Job ist derzeit lausig"

fondsweb.de - Rentenfonds: "Der Job ist derzeit lausig"

(boerse-online) - Paul Read, Co-Rentenchef von Invesco, erklärt, warum er derzeit mit seinem Job hadert und es schwierig ist, überhaupt noch in Anleihen zu investieren. Von Jörn Kränicke

Rentenfondsmanager wie Paul Read, Co-Rentenchef von Invesco, haben es derzeit nicht leicht. Renditen finden sie allenfalls nur noch mit der Lupe. Daher ist er sehr vorsichtig bei dem, was er tut. "Derzeit hat man als Rentenfondsmanager einfach einen lausigen Job", sagt er. Read hat in den vergangenen Monaten daher bereits die Risiken in seinen Fonds zurückgefahren. Er geht davon aus, dass es in nächster Zeit sehr ungemütlich für Anleihebesitzer werden könnte. Daher hat er inzwischen eine größere Cashposition aufgebaut, für die Zeit, in der es vielleicht günstigere Anleihekurse geben könnte.

Er schaut gebannt über den großen Teich, was die US-Notenbank macht. Sollte, wie von vielen erwartet, ihre Bilanz schrumpfen, könne es zu starken Reaktionen am Zinsmarkt kommen. "Niemand ist auf eine um 100 Basispunkte höhere Rendite vorbereitet. Dann kommt es zu einer stärkeren Disruption am Markt", sagt Read. Er hat den European High Income Fonds schon vorausschauend auf unruhige Zeiten ausgerichtet. High-Yield-Bonds hat er etwas reduziert und Investment-Grade-Anleihen sowie Liquidität aufgestockt.

Allerdings wundert sich Read immer wieder darüber, wie teuer alles ist. Derzeit findet er eher die weniger schlechten als die tollsten Anlagemöglichkeiten. "Die EZB hat mit dem Kauf von Unternehmensanleihen auch diesen Markt auf den Kopf gestellt", sagt Read. Dadurch notieren viele Emittenten auf Niveaus, die fundamental nicht zu vertreten seien. "Durch die Absorption von Unternehmensanleihen von täglich 300 Millionen Euro werden die Renditen durch die ganze Kapitalstruktur hindurch deutlich geringer. Daher bekommt man nun selbst bei nachrangigen Anleihen kaum Zinsen", klagt Read. Zumal die Notenbank auch Anleihen vieler nicht wirklich gut dastehender Unternehmen gekauft hätte. Read sieht dieses Vorgehen als klare Manipulation der Anleihemärkte. Daher mag er aktuell den US-Anleihemarkt lieber.

"Er ist am wenigsten manipuliert, da die Fed keine Firmenbonds gekauft hat," sagt er. Deshalb geht Read davon aus, dass es bei einer Disruption des Anleihemarktes bei US-Papieren zu geringeren Preisanpassungen als in der Eurozone kommen sollte. Angesichts der auch schon derzeit höheren Zinsen in den USA erwartet er, dass die Fed genug Käufer finden wird. Denn Read beobachtet eine starke Nachfrage nach Papieren mit höheren Kupons. So lancierte, laut dem Invesco-Experten, Julius Bär Anfang September eine nachrangige AT-1-Anleihe mit einem Kupon von 4,75 Prozent.

"Sie hatte ein Volumen von 300 Millionen Dollar. Es gab aber Nachfrage für 15 Milliarden US-Dollar", weiß Read. Von einem zu starken Engagement in Schwellenländeranleihen als Zinsalternative rät er hingegen ab. Er sei wie schon immer vorsichtig, was die Schwellenländer angeht. Read findet, dass das Risiko derzeit nicht ordentlich entlohnt wird.

Quelle:
fondsweb.de

Fonds im Rückblick: Rentenalternative von AGI überzeugt

fondsweb.de - Fonds im Rückblick: Rentenalternative von AGI überzeugt

(boerse-online) - Vor einem Jahr stellten wir in Euro fondsxpress den Allianz Structured Return vor. Er liefert beständig positive Renditen bei extrem geringen Schwankungen ab. Von Jörn Kränicke

Angesichts neuer Rekorde bei DAX und Co macht sich kaum jemand Gedanken, dass die Zeiten an den Börsen sich in absehbarer Zeit rauer präsentieren werden. Denn der Anstieg seit der Finanzkrise dauert schon ungewöhnlich lange an. Wer sich für schlechtere Börsenzeiten wappnen möchte, kommt an marktunabhängigen Fonds kaum vorbei. Sie liefern positive Renditen ab, egal was Aktien- und Rentenmärkte machen.

Die Allianz hat mit dem vor gut einem Jahr auf den Markt gekommenen Allianz Structured Return einen Fonds mit sehr konservativem Rendite-Risiko-Profil im Angebot. Der von Stephen Bond-Nelson gemeinsam mit Greg Tournant gemanagte Fonds konnte seit Auflage Ende August 2016 durchaus überzeugen. Die Volatilität lag nur bei 0,7 Prozent. Dafür sind die gut zwei Prozent Rendite ordentlich. Zumal man ansonsten selbst mit Geldmarktprodukten derzeit negative Renditen einfährt. Geldmarkt-ETF verloren im selben Zeitraum etwa 0,6 Prozent an Wert.

Das ordentliche Ergebnis des AGI-Fonds ist indes kein Zufallstreffer: Das Duo managt die Strategie bereits seit Dezember 2012 erfolgreich für den US-Markt. Diese Strategie, mit der Bond-Nelson und Tournant verlässliche Erträge erzielen, sieht wie folgt aus: Sie nutzen eine Kombination aus Index-Call- und Put-Optionen mit sorgfältig ausgewählten Strikes und Fälligkeits-Profilen, um unabhängig von Marktphasen positive einstellige Renditen zu erzielen. "Dabei entsteht über einen längeren Zeithorizont aus Risikoperspektive ein Profil, das einem Anleiheportfolio ähnelt, ohne aber das damit verbundene Kredit-, Durations- oder Zinsänderungsrisiko zu beinhalten", erläutert Portfoliomanager Bond-Nelson.

Er investiert dabei in den S&P 500-Index. Auf diese Position verkauft er gleichzeitig In-the-money-Call-Optionen und erhält dafür die Optionsprämie. Weitere Call- und Put-Optionen werden zum Zweck der Diversifikation und des Risikomanagements beigemischt. "Unsere Strategie ist kein auf Höchstleistung getrimmter Rennwagen. Es ist ein robustes Vehikel, das in schwierigem Gelände zurechtkommen soll", sagt Tournant.

Ein gutes Produkt, das auch schwere Börsenzeiten problemlos übersteht.

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fondsweb.de

Candriam Equity Biotechnology: Wirkstoff für Rendite

fondsweb.de - Candriam Equity Biotechnology: Wirkstoff für Rendite

(boerse-online) - Die Biotechbranche ist im Aufwind. Der Fonds setzt auf ein breites Spektrum von potenziellen Gewinnern. Von Jörg Billina

Bei rund 17 Millionen Menschen weltweit wurde im Jahr 2015 Krebs diagnostiziert. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen droht nach Angaben der Weltgesundheitsbehörde WHO bis 2025 auf 20 Millionen zu steigen. Welche Anstrengungen unternommen werden, die Krankheit in den Griff zu bekommen, thematisiert die alljährlich Anfang November in National Harbor, Maryland, stattfindende Konferenz der "Society for Immunotherapy for Cancer".

Die vielbeachtete Veranstaltung bringt Pharmaunternehmen, Gesundheitsexperten, Ärzte und Anleger zusammen. Während Wissenschaftler ihre neuesten Forschungsergebnisse präsentieren, erfahren Investoren wie Rudi Van den Eynde, welche Medikamente gerade klinisch getestet werden und wie diese anschlagen. "Wir ziehen dann Rückschlüsse auf das Kurspotenzial der jeweiligen Hersteller", sagt der Fondsmanager des Candriam Equities Biotechnology.

Die dafür notwendige Expertise bringt der Belgier mit. Van den Eynde hat einen Abschluss in Medizin und arbeitet seit 1987 in der Investmentbranche. Seit April 2010 managt er den von ihm selbst initiierten Candriam Equity Biotechnology. Über 96 Prozent der Mittel hat der Manager in US-Unternehmen investiert: "Fortschritte in der Biotechnologie werden zum größten Teil jenseits des Atlantiks erzielt."

157 Prozent an einem Tag

Innerhalb von fünf Jahren legte der Fonds um 175 Prozent zu. Seit Jahresanfang schaffte er 17 Prozent. "Die Diskussionen um gesetzliche Preisbegrenzungen während des US-Wahlkampfs hatten den Biotechsektor zunächst belastet. Mittlerweile wird das Thema weniger populistisch diskutiert, strenge Regulierungen sind nicht zu erwarten", sagt Van den Eynde. "Aus Sicht der Anleger sind damit die Risiken für Forschung und Innovation deutlich geringer geworden."

Welche Renditen möglich sind, wenn innovative Wirkstoffe auf Vermarktungserfolge schließen lassen, zeigt das Beispiel Endocyne. Unmittelbar nachdem das Unternehmen Anfang Oktober positive Ergebnisse zu einem Prostatapräparat veröffentlicht hatte, kletterte die Aktie um 157 Prozent. Derartige Kurssteigerungen seien keineswegs ungesunde Übertreibungen, meint Van den Eynde. "Es kommt darauf an, wie sehr das Medikament Patienten helfen kann, welche Nebenwirkungen damit einhergehen und welches Marktvolumen zu erwarten ist."

Enormes Kurspotenzial bieten jedoch nicht nur Unternehmen, die Krebsmittel entwickeln. Das Gleiche gilt für Biotechfirmen, die versuchen, Wirkstoffe gegen Alzheimer, Migräne oder Depressionen zu finden, aber auch gegen seltene Krankheiten, von denen es weltweit etwa 7000 gibt. Eine solche orphan desease ist beispielsweise das Dravet-Syndrom, eine besonders schwere Form der Epilepsie. Selbst wenn nur wenige Menschen darunter leiden, dürfte sich der Forschungsaufwand für Zogenyx rechnen.

Das Unternehmen, das im Sommer positive Testergebnisse veröffentlichte, könne mit jährlichen Umsätzen in Höhe von 300 bis 400 Millionen Dollar rechnen, erläutert Van den Eynde. "Das ist zwar kein Blockbuster, aber dennoch eine gute Größe, zumal es im Vertrieb keiner großen Sales-Truppe bedarf." Allein im Monat September legte die Aktie um 180 Prozent zu.

Ob nun ein Medikament in den Vertrieb gehen darf, hängt von den Gesundheitsbehörden ab. In den USA hat die zuständige Food&Drug Administration in diesem Jahr bereits 35 Arzneien grünes Licht gegeben, über die Hälfte davon stammt aus den Laboren von Biotechgrößen wie Regeneron oder Eli Lilly. Allerdings können sich die Erfolge des einen Unternehmens auch negativ auf die Konkurrenz auswirken und deren Aktienkurse in den Keller treiben. Trotz sorgfältiger Recherche ließen sich solche Verluste nicht immer vermeiden, weiß Van den Eynde. Um die Risiken zu reduzieren, hat er deshalb für seinen Fonds in 100 verschiedene Aktien investiert. Viel spricht dafür, dass im Portfolio auch künftig die Gewinner überwiegen.

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fondsweb.de

Lyxor SG Japan Quality Income UCITS ETF: Japans Dividendenstars

fondsweb.de - Lyxor SG Japan Quality Income UCITS ETF: Japans Dividendenstars

(boerse-online) - Langsam mausert sich Japan zum Land der Dividenden. Jahr für Jahr erhöhen die Firmen ihre Ausschüttungen. Lyxor bringt passend dazu einen ETF aus seiner Quality-Income-Reihe. Von Jörn Kränicke

In diesen Tagen erreichten japanische Aktien den höchsten Stand seit 1996. Die gute Stimmung in Tokio liegt nicht nur an der allgemein guten Weltwirtschaftslage, sondern im Land selbst läuft es rund. Der wichtigste japanische Konjunkturindikator, der Tankan, befindet sich auf einem Zehnjahreshoch. Und Anleger freuen sich seit einiger Zeit über stetig steigende Dividenden, was den Markt neben seiner günstigen Bewertung attraktiv macht.

Die japanischen Dividendenrenditen liegen heute nicht nur über denen in den USA, sondern zählen darüber hinaus auch zu den sichersten in den entwickelten Industriestaaten. Denn die Payout Ratio liegt mit unter 40 Prozent deutlich unter anderen Industrieländern. In UK schütten etwa die Unternehmen fast ihre gesamten Gewinne jedes Jahr aus. Um einfach in japanische Dividendentitel einzusteigen, bietet nun Lyxor den SG Japan Quality Income UCITS ETF an. Das ist der erste ETF, der dieses Feld bespielt.

Der ETF investiert in Qualitätsaktien solider japanischer Unternehmen, von denen angenommen wird, dass sie in der Lage sind, nachhaltig gute Dividendenrenditen zu erzielen. Die neue Japan-Variante basiert auf dem gleichen dreistufigen Smart-Beta-Prozess, mit dem bereits der dem Lyxor SG Global Quality Income ETF zugrunde liegende Index konzipiert wurde. Aus einem Universum von 1000 Titeln (Topix 1000) werden auf Grundlage von neun Qualitätskriterien und eines Rankings sowohl der Bilanzstärke als auch der Dividendenrendite 60 Aktien in den Index aufgenommen. Derzeit beträgt die Dividendenrendite des ETFs 2,4 Prozent. Die Gewichtung erfolgt anhand von Liquiditätskriterien. Allerdings sind die Gewichtungen der größten Titel mit maximal 2,4 Prozent recht ausgewogen. Der Index wird jedes Quartal rebalanciert.

Die Quality-Income Reihe von Lyxor hat sich seit Jahren bewährt. Da sollte auch die Japan-Variante keine Ausnahme machen.

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fondsweb.de

Berenberg European Focus: M. Born und H. Gebhardt greifen an

fondsweb.de - Berenberg European Focus: M. Born und H. Gebhardt greifen an

(boerse-online) - Bei Berenberg will Ex-Allianz-Global-Investors-Aushängeschild Matthias Born mit zwei Europafonds durchstarten. Von Jörn Kränicke

Die Berenberg Bank greift nun mit ihrem neuen Aktienteam um Henning Gebhardt und Matthias Born an. Sie bringt für Born, den Ex-Allianz-Global-Investors-Star, zwei neue Fonds auf den Markt, die auf Titel aus der Eurozone sowie dem gesamten Europa setzen. Born managte bei Allianz Global Investors (AGI) zuletzt vor allem den Concentra und war stellvertretender Leiter des Teams für europäische Wachstumsaktien bei AGI. Nun soll er auch bei Berenberg an die Topleistungen bei AGI anknüpfen.

Die Rahmenbedingungen dafür scheinen zu stimmen. Denn die beiden neuen Fonds werden nach einem sehr fokussierten Ansatz gemanagt. "Mit den neuen Aktienfonds investieren wir auf Basis einer fundamentalen Einzeltitelauswahl in die Unternehmen mit den besten Aussichten auf überdurchschnittliches strukturelles Wachstum und nachhaltig hohe Profitabilität", schildert Matthias Born seine Investmentphilosophie. Dabei achtet er auf eine disziplinierte Umsetzung eines bewährten Investmentansatzes. Kurzfristige makroökonomische Trends oder die Indexgewichtung einer Aktie beeinflussen dabei die Investmententscheidung nicht.

Born: "Wir fokussieren uns auf das Gewinn- und Cashflow-Wachstum als Werttreiber von Aktienkursen, da dieses langfristig die besten Renditen im Vergleich zum breiten Markt verspricht. Exzellente Geschäftsmodelle können so durch stetiges Reinvestieren ihrer Überschüsse über sehr lange Zeiträume stabil wachsen, vorausgesetzt, hohe Eintrittsbarrieren schützen sie vor Wettbewerbsdruck." Daher setzt Born auch nur auf seine besten Ideen. Nur 50 Titel schaffen es in den All-Cap-Fonds. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung ab etwa fünf Milliarden Euro. Zudem will er jedoch auch Nebenwerte mit einem Gewicht von etwa 25 Prozent berücksichtigen. Dies dürfte einer der größten Performancetreiber der Fonds sein. Bei der Auswahl der kleinen Werte wird er von Peter Kraus und seinem Small-Cap-Team unterstützt.

Born hat bei AGI gezeigt, dass er es kann. Berenberg hat große Ambitionen, der Konkurrenz das Leben schwer zu machen.

Quelle:
fondsweb.de